Australien - Down Under Ziele - South Australia
1.459.000 Einwohner auf 984.277 qkm Fläche
Adelaide|Norden|Südosten| Port Augusta->WA|Photos

Schon etwas Nordöstlich von Adelaide kommt man in das Barossa Valley,
das größten Weinanbaugebiet Australiens. Man fährt durch grüne Hügel und von Weinprobe zu Weinprobe. Hier haben sich hauptsächlich Deutsche Siedler niedergelassen. Daher stammt der Wein von Rhein und Mosel. Nach etwa 100 Jahren sind hier also beste Weine herangewachsen, die sich im weltweiten Vergleich nicht zu verstecken brauchen. Will man etwas über den Weinanbau erfahren, dann ist man hier gut aufgehoben, denn neben vielen Museen kann man auch oft noch die Weinberge und Keltereien besuchen.
Doch kaum 300 Kilometer weiter beginnt eine der trockensten Gegenden Australiens, verlassene Farmen, alte Siedlungen, der Dog Fence und trotzdem viele nette Menschen. Nordöstlich von Port Augusta beginnen die eigentlichen Flinders Ranges und der Flinders Range Nationalpark. Wer sich noch weiter wagt, sollte ein 4WD Fahrzeug besitzen, denn hier beginnt das wahre Outback. Die Straßen gehen in gravel roads und Sandpisten über. Kein Wasser, keine Menschenseele weit und breit.

Für den Reisenden ist Port Augusta nicht mehr als eine große Kreuzung. Zum einen geht hier der Stuart Highway in Richtung Northern Territory, zum anderen der Eyre Highway in Richtung Westen, um dann als Nullabor Highway nach Westaustralien zu führen.

Quorn - Hawker Zwei kleine Dörfer auf dem Weg vom Highway in die Flinders Range. Hier ist nocheinmal eine gute Gelegenheit Vorräte für den Nationalpark einzukaufen. Außerdem kann man Eisenbahnrelikte und andere Dinge aus der Gründerzeit betrachten. Sehenswert ist auch der Pichi Richi Pass.

Wilpena Pound - Flinders Range Nationalpark
Wilpena Pound ist ein großer Krater den man nur am sliding rock betreten kann. Atemberaubende Landschaften und viele verschiedene Tiere, das ist was diesen Nationalpark so anziehend macht. In Wilpena Homestead findet man ein Ranger Büro, eine Tankstelle und ein kleines Geschäft vor. Hier kann man sich bei etwas teureren Preisen immer noch gut versorgen. Es gibt auch noch andere frei Campingplätze, wobei man den Rangern eine Gebühr (ca. 5AUD) für die Übernachtung bezahlen muß. Dafür sind an allen Plätzen auch Toiletten und ein Wasserhahn aufgestellt. Eine Karte für den Park, inder alle Trails und Campingmöglichkeiten eingezeichnet sind erhält man ebenfalls bei den Rangern. |
South Australia
Flinders Range |
Was man aufjedenfall gesehen haben sollte, sind Plätze wie Aroona Ruins und Valley und Brachina Gorge. Und auch ein Stück des Heysen Trails führt durch die Flinders Ranges.

Outback Wer weiter in Richtung Zentrum fährt verlässt das zivilisierte Australien und befindet sich im richtigen Outback. Hier gibt es nur noch viele Rinder und kaum mehr Menschen. Man kommt an Orten wie Leigh Creek, Lyndhurst und Marree vorbei. In Marree beginnt sowohl der Oodnadatta Track, Birdsville Track und auch der Strzelecki Track. Überall kann man hier und vorallem Richtung Norden die Spuren von sowohl den Kameltreibern als auch dem Ghan (die alte Zugverbindung von Adelaide nach Alice Springs) finden.Infos hierzu unter Outback. Außerdem gibt es noch einige Minenstädte wie zum Beispiel Roxby Downs, Orte mitten in der Wüste, bewohnt von Minenarbeitern und ihren Familien. Naja, was tut man nicht alles für Uran oder Edelsteine.

Coober Pedy Bekannt durch Filme wie Mad Max liegt inmitten unwirtlichster Gegend der Opalort Coober Pedy. Weltweitbekannt für seine Bodenschätze lockt er Glücksjäger aus aller Welt an. So haben sich dort viele komische Käuze versammelt, einer schrulliger als der andere und jeder auf der Suche nach dem großen Opal. Coober Pedy ist für Touristen ein gefährlicher Platz, denn hier wird jeder Unbekannte mißtrauisch beobachtet. Und auch die Polizei hat es nicht leicht, denn regelmäß wird das Gefängnis oder das Gericht in die Luft gesprengt. Aber auch als Tourist kann man mal nen Tag dort verbringen, nach Opalen suchen und vielleicht auch etwas finden. ich hatte Gück und fand einen der 300 AUD wert war.

Stuart Highway Mittlerweile ist der Stuart Highway recht gut ausgebaut, was aber nicht zum schneller Fahren anregen sollte. Einen Zusammenstoß mit einer Kuh ist nur für einen road train eine Lapalie, ein normaler PKW ist Schrott danach. Die Strecke ist landschaftlich sonst nicht so ansprechend, recht trocken und nichts Besonderes zu sehen.
Von Mount Gambier kommend sollte man den alten Princes Highway nehmen um nach Adelaide zu fahren. Hier hat man immer noch schöne Strände, um dann über den Murray River nach Adelaide zu fahren.

Mount Gambier Gelegen in mitten alter, riesiger Wälder ist Mount Gambier für seine drei Vulkanseen bekannt. Diese haben eine sehr tolle blaue Farbe.

The Coorong
Fährt man am Meer entlang kommt man durch malerische Küstenstädte wie Millicent, Beachport, Robe und Kingston. Kleiner Orte haben dann Namen wie Policemens Point. In Kingston wird man vom Big Lobster empfangen, der alles beobachtend neben der Straße sitzt. Und hier im Coorong hat man die Möglichkeit die seltensten Vögel in ganz Australien zu sehen. In der Seen und Lagunenlandschaft gibt es fast jeden australischen Vogel, manche werden nur alle paar Jahre gesehen.
© 1999 Volker Runkel Letzte Änderung