Australien - Down Under Ziele - New South Wales
6.000.000 Einwohner auf 802.000 qkm Fläche
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Im gemäßigten Südosten Australiens läßt es sich sehr gut leben. Man hat sowohl den Pazifik als auch im Hinterland Gebirge und Outback. Für die Europäer erst recht schön, da hier alles an Daheim erinnert. Und mit der Weltstadt Sydney kann man eine wunderschöne, multikulturelle Stadt erleben. Entlang der Nordostküste des Staates findet man unberührte Seen, einsameSurfstrände und schönste Naturschutzgebiete vor. Und mit etwas Glück kann man im August sogar im Meer vorbeiziehende Wale beobachten. |
Ganz im Norden gibts es dann noch eine sehr berühmte Stadt namens Byron Bay. Dort leben die letzten echten australischen Hippies und was sonst so aus den guten alten siebziger Jahren übrig geblieben ist.
Sydney|Southern Highlands, Murray River, Riverina|Nordost Küste und Blue Mountains |Outback NSW
Der Süden von Sydney bietet allerhand. Neben der wundervollen Küste gibt es gleich im Hinterland wundervolle Wanderwege durch die Great Dividing Range. Dieser Gebirgszug erstreckt sich entlang der gesamten Ostküste Australiens und bietet oft spektakuläre Schluchten und Aussichtspunkte auf die unter ihm liegenden Meeresgegenden. Man hat von Sydney aus zwei Möglichkeiten um nach Camberra zu kommen. Da ist zum einen der Highway direkt nach Canberra für alle die, die keine Zeit haben. Die alternative Route geht entlang der Küste bis auf Höhe von Nowra. Hier kann man dann durch die Great Dividing Range ins Landesinnere fahren. Das ist die Route die im folgenden auch beschrieben ist, denn auf der ersteren gibt es sogut wie nichts zu sehen.

Hier ist Captain James Cook das erstemal gelandet, als er einen günstigen Platz zum Besiedeln suchte. Mittlerweile ist die gesamte Bucht ein Nationalpark, der sich auch schnell mal vonSydney aus erreichen läßt.
Während der großen Brände von 1994 hat dieser Park sehr viel Schaden genommen, wobei sich die Natur mittlerweile recht gut erholt hat iund man nicht mehr soviel davon sieht. Einer der schönsten Nationalparks im Einzugsgebiet von Sydney, knapp 30 Kilometer südlich der Metropole gelegen.

Wollongong ist die drittgrößte Stadt in NSW. Neben der Industrie die es hier gibt, hat Wollongong sowohl gute Strände, super zum Surfen und auch eine recht nette, kleine Mall. Gut um nach der Hektik Sydneys einmal in Ruhe zu Bummeln.
Außerdem hat man im Hinterland tollste Wanderwege und eine super Aussicht auf die Küste. Wer nach/vor Sydney ausspannen will ist hier aufjedenfall richtig. Am besten leiht man sich noch Angelzubehör und angelt sowohl im Meer als auch im See.
Strand bei Windang (40K)
Sonnenuntergang über Lake Illawara (33K)

Hier gibt es ein blowhole. Leider muß der Wind und die Wellen stimmen. Aber wenn das der Fall ist, dann spritzt das Wasser bis zu 60m hoch. Dann gibt es auch noch ein paar tolle Felsen, die aus dem Meer aufragen. Alles echt sehenswert.

Nachdem man sich mitten in der Great Dividing Range befindet, hat man Ausblicke auf malerische Täler und wundervolle Natur. Inmitten von Regenwald findet man kleine Dörfer die sich mehrere Jahre zurück in der Zeit befinden. Man kann einfach mal Halt machen und ein bißchen wandern oder relaxen. Mit der passenden Ausrüstung ist es auch möglichein paar Tage im Busch zu Campen.

Von Canberra kommend in Richtung Batemans Bay kommt man durch den kleinen historischen Ort Braidwood. Man fühlt sich in der Zeit der großen Western, steht man auf der Hauptstraße. Wirklich sehenswert, auch wenn man noch öfters durch solche Orte kommt, aber dieser hier hat einen besonderen Flair.

Die Siedlungen werden immer ruhiger und schöner. Man findet hier vorallem Fischereihäfen. Die Straße folgt der malerischen Küste. Man kommt an Orten wie Bega, dem Käse Paradies oder an Boyd Town vorbei. Letzeres sollte nach dem Willen von Ben Boyd Hauptstadt Australiens werden. Doch dann gingen alle Menschen nach Sydney und nichts blieb übrig. In Eden, einer alten Walfängerstadt sollte man auch aufjedenfall das Killer Whale Museum besuchen.
Merimbula Camp GroundDie Abwesenheit größerer Städte macht sich schon recht bemerkbar. Die Preise steigen und das Angebot wird kleiner. Außerdem befindet man sich im Naherholungsgebiet Sydneys. Dadurch sind die Preise nochmal etwas höher.

Die Grenze zwischen NSW und Victoria wird durch den Murray River, eines der größten Flußgebiete Australiens gebildet. Man kann hier immer noch wie vor Hundert Jahren auf Raddampfern den Fluß entlang fahren. Außerdem befindet man sich in einem der fruchtbarsten Gebiete Australiens. Die größte Stadt am Murray ist Albury. Als erste Stadt dort gegründet, kann sie sich auch heute noch behaupten.
Je weiter man von Sydney nach Norden fährt, desto mehr kommt man in die Urlaubsregion der Australier. Schon kurz hinter Newcastle hat man schöne Seenlandschaften und tolle Strände. Je näher man dann nach Queensland kommt, desto mehr gibt es zu erleben. Kurz vor dem recht bekannten Ort Byron Bay erreicht man schließlich Lennox Heads, einen der bekanntesten Orte für Surfer. Byron Bay an sich ist wirklich sehenswert. Dort erlebt man die 70 Jahre noch einmal. Alles begleitet von Surfern, Surfern und Parties.

Newcastle ist das Industriezentrum Australiens. Wirklich sehenswert ist der Highway von Sydney dorthin, er verläuft durch eine sehr schöne Landschaft und ist recht eindrucksvoll gebaut.



Byron Bay ist einer der bekannteren Orte im Norden von NSW. Hier trifft sich die australische Jugend um zu Surfern, zu Feiern und alles das zu machen, was sonst verboten ist. Für alle, die es lieber etwas ruhiger haben empfehle ich Ballina nur ein paar Kilometer südlich von Byron Bay.

Die Blue Mountains liegen noch im Einzugsgebiet von Sydney und bieten malerische Landschaften, die sich von Sydney aus sehr leicht erreichen lassen. So kann man zum Reinschnuppern auch mal Tagestouren von der Küste aus in die Berge machen. Geographisch stellen sie einen Teil der Great Dividing Range dar und haben den Beinamen Blue wegen ihres bläulichen Schimmers. Dieser kommt durch die Eukalyptus-Bäme, bzw. durch deren ätherischen Öle.

Katoomba ist das touristische Zentrum der Blue Mountains. Gelegen im Westen der Berge ist man dort den drei Schwestern sehr nahe und es bieten sich von dort aus viele wundervolle Wanderungen an.

Fährt man von Katoomba weiter in Richtung Westen kommt man nach Blackheath. Hier um diesen Ort gibt es auch einiges zu sehen. Und wenn man gerne wandert, dann möchte man diese Gegend nie wieder verlassen. Aber zuerst einmal gibt es heir ein paar sehr tolle Aussichtspunkte um die Stadt verteilt. Da ist Evans Lookout, Pulpit Rock und Mt. Blackheath um nur ein paar zu nennen. Außerdem gibt es sehr schöne Wanderwege ins Grose Valley oder ins Megalong Valley.
Auch in NeuSüdWales erreicht man das Outback schon nach kurzer Fahrt über die Great Dividing Range. Doch befindet man sich dort immer noch in einer recht zivilisierten Gegend. Das richtige Outback mit rotem Staub, Hitze und vielen Fliegen fängt erst weiter im Landesinneren an.

Durch diese Stadt wurde der Begriff Back o'Bourke geprägt. Dieser Ausdruck meint soviel wie im Mitten vom Nichts und sagt schon recht viel über die Lage dieser Stadt aus. Mit seinen 3500 Einwohnern und ca. 800 Kilometer nord-östlich von Sydney gelegen, befindet sich man hier wirklich im Outback. Frührer sehr berühmt für Wolle, die von hier nach London geschickt wurde und auch eine Hafenstadt des Darling River ist Bourke schon gewesen. Westlich von Bourke gibt es keine geteerte Straße mehr, man kann aber trotzdem auf Sandpiste über Wanaaring und Tibooburra nach Broken Hill fahren.

Broken Hill ist eine typische australische Outback-Stadt. Sie lebt von ihren Bodenschätzen und mittlerweile auch von den Touristen. Bekannt durch die Serie Fliegende Doktoren und beliebt bei Künstlern, ist sie für viele Reisende ein willkommener Stop auf der Fahrt mit dem Indian-Pacific nach Adelaide und Perth. In seiner Umgebung gibt es Orte wie Silverton, einer Geisterstadt nahe der auch Teile des Films Mad Max II gedreht worden sind.
© 1999 Volker Runkel Letzte Änderung